Der vorliegende Band stellt die Schaffensperiode vor, die dem „Großen Gesang‟, Nerudas monumentalem Hauptwerk, vorausging.
Der Band enthält Anverwandlungen, Nachdichtungen und Essays von Czernin, Egger, Fritsch, Köhler und Rinck zu Begine Mechthild, genannt von Magdeburg, und ihrem Werk, herausgegeben von Mechthild Rausch.
Ob sich diese Gedichte unter die Haut fressen? Keine Anamnese!
Bei diesen Ammengesprächen handelt es sich virtuell nicht um Kunst-Gespräche mit Tante Emma.
Es ist erstaunlich, wie viele Gedichte sich mit Esprit der Landschaft Ostsee annehmen. Dem Meer und den sich daraus und daran entspinnenden Gedankenlandschaften.
„Memorial von Isla Negra‟, 1964 erstmalig erschienen, ist ein in Verse gefaßtes Erinnerungsbuch. In ihm schlägt Pablo Neruda einen weiten Bogen von den Tagen der Kindheit über die bewegte Jugendzeit bis zu den erfüllten Jahren als weltweit anerkannter politisch engagierter Künstler.
Die Einladung der Deutsch-Deutschen-Übersetzungswerkstatt potenziert den poetischen Eigensinn durch eine überraschende Versuchsanordnung: Sie lädt jeweils zwei Dichter dazu ein, den Eigensinn des andern in den eigenen anderen Sinn, in das eigene Sprechen, in das eigene Dichten und Trachten zu überführen.
Die Ver(s)führungen reichen von Anna Lust bis Hanna Habil mit Strich-Zeichnungen von Günter Kunert.