Hilde Domin: Zu Marie Luise Kaschnitz’ Gedicht „Die Gärten“
Frankfurter Anthologie. Gedicht und Interpretation.
Oskar Davičo: Poesiealbum 111
Elemente des Surrealismus sind für diese Gedichte kennzeichnend, allerdings in jener weiterführenden Verwandlung, die allein erst die Schärfe des „durchdringenden Blicks“ ermöglicht.
Nelly Sachs: Fahrt ins Staublose
Die Sprache der Nelly Sachs wurzelt in den Büchern der Propheten, in den Psalmen, der Thora, den Legenden der Chassidim. Aber sie reicht auch weit in die Zukunft hinein. Schwebend im Uralten erhält sie sich jung.
Marion Naujack: Poesiealbum 237
Ihre Gedichte sind nicht in das Schummerlicht des bloß Privaten oder in den Glorienschein stilisierter Empfindungen getaucht, klar leuchtet in ihnen Erfahrenes auf.
Verona Bratesch: Phönix
Verona Bratesch war Mitglied der „Regensburger Schriftstellergruppe International“ und dort während des kalten Krieges auch gleichzeitig das erste Mitglied aus einem kommunistisch regierten Land.
Ursula Krechel: Vom Feuer lernen
Ursula Krechels neue Gedichte, geschrieben zwischen 1979 und 1985, sprechen mit befremdlicher Wärme von einer Zeit, die sich vermummt in der Kälte eingerichtet hat.
Arno Reinfrank: RaketenGlück
Reinfranks Hauptwerk, das „lyrische Großunternehmen“ der „Poesie der Fakten“, faßt dreißig Jahre lang vom Dichter verfolgt, findet mit Band 10 seinen voluntaristischen Abschluß.



















