Reiner Kunze: zimmerlautstärke
Diese neuen, oft nur aus wenigen Zeilen gebildeten Gedichte des DDR-Lyrikers Reiner Kunze sind aphoristische Notizen, spruchartige Gebilde, Merkgedichte, Monologe (mit der Tochter), in Zimmerlautstärke gesprochen, aber doch in einem unüberhörbaren Ton.
Robert Gernhardt: Körper in Cafés
Ungemein heiter, in trockener und lakonischer Sprache schreitet Gernhardt den ganzen Kreis des Lebens aus: verblaßte Lust und Körperfrust, Heimatliebe und Toscanaglück, Dichterleid und Schicksalsmacht.
Andreas F. Kelletat: Zu Johannes Bobrowskis Gedicht „Die Doppelflöte“
Poetik des Eingedenkens.
Ilma Rakusa: Zur Sprache gehen
In den Dresdner Chamisso-Poetikvorlesungen 2005 spricht Ilma Rakusa über: Transit.Transfinit. Oder: Who am I?; Der Autor-Übersetzer; Topographien, literarisch; Das narrative Gedicht; Poesie und Schlaf.
Rudolf Bussmann: Zu Elke Erbs Gedicht „Folgen“
Rudolf Bussmann präsentiert in der schweizer „TagesWoche“ wöchentlich ein Gedicht seiner Wahl.
Christian Prigent: Die Seele
Zugleich ist das Buch eine Art seelischer Biographie, wobei die Seele stets eine Artikulation der Sprache selbst zu sein scheint: der Sprache dort, wo sie schweigt, aussteigt, sich nichtet, in die Krise gerät.




















